Der Hintergrund von FLIP


Kompetenzen in der digitalen Wirtschaft für alle Altersgruppen dynamisch entwickeln und für die Branche transparent machen

Die digitale Wirtschaft steht vor der kontinuierlichen Herausforderung, die Kompetenzen ihrer Beschäftigten aller Altersgruppen den extrem schnellen Innovationszyklen anzupassen. Traditionelle Vermittlungsformen und Messinstrumente der Personal- und Organisationsentwicklung kommen zunehmend an ihre Grenzen. Das Projekt FLIP entwickelt und erprobt neue Lernarrangements unter Einbeziehung der betrieblichen Funktionsgruppen Beschäftigte, Führungskräfte und Betriebsräte. Eine Benchmarkinglösung zur Verortung und Optimierung des individuellen betrieblichen Kompetenzmanagements wird pilotiert.

Die digitale Wirtschaft ist unter volkswirtschaftlichen und innovationsbezogenen Gesichtspunkten von zentraler Bedeutung für Wachstum und Beschäftigung und steht exemplarisch für den immer wichtiger werdenden Bereich wissensintensiver Dienstleistungen. In der digitalen Branche zeichnet sich ein erheblicher Bedarf an innovativen Ansätzen zur Kompetenzentwicklung und zur Arbeitsgestaltung ab. Zum einen setzt der voranschreitende digitale Wandel die Unternehmen unter massiven Weiterbildungsdruck. Gleichzeitig steigt in den Unternehmen das Durchschnittsalters der Belegschaften mit unterschiedlichen Lernbedürfnissen. Zum anderen führt der Trend zum Lösungsgeschäft zu komplexeren IT-Produkten, bei denen die Kultur des „Selbst-Lernens“ an ihre Grenzen stößt, weil zunehmend auch schwer zu vermittelnde Kompetenzen wie Beratungs- und Vertriebskompetenz an Bedeutung gewinnen. Gefragt sind daher unternehmens- und branchenspezifische Lösungen zur Qualifizierung und Kompetenzentwicklung, welche die unternehmerischen Flexibilitätsanforderungen mit den Fähigkeiten und Lebenssituationen der Beschäftigten in Einklang bringen.